Senatsbericht November 2016

Senatsbericht November 2016

Liebe Senatsinteressierte,

heute gibt es Post für euch. Es war mal wieder Senat, das Zweite mal nach den Wahlen und wir möchten euch gerne auf dem aktuellen Stand halten. Da von den aktuellen Senator*innen niemand ein Referat im StuRa besetzt, konnte ein beratendes studentisches Mitglied des StuRas benannt werden. Hierzu wurde Felix Ramberg vom Plenum gewählt und sitzt nun ohne Stimmrecht  mit uns im Senat.

Kurz es ging um die Neuwahl der Beauftragung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen (Frau Ammer-Wies), ein Beschluss zu VG WORT  und die Türkei.

VG WORT
Das Rektorat hat schon in seiner Vorlage gesagt - VG WORT nicht mit uns! Die Präsentation zur Vorstellung der Problematik stütze sich sehr stark auf die folgenden beiden Webseiten (https://www.tub.tuhh.de/blog/2016/11/07/die-tu-tritt-dem-unirahmenvertrag-nicht-bei & http://www.virtuos.uni-osnabrueck.de/index.php?id=1948)

Bitte schaut auch euch das an und verbreitet es, es ist auch für alle Studis wichtig, davon zu hören!

Nach rund einer Stunde entschloss sich der Senat den neuen Vertrag mit VG WORT nicht beizutreten und die Empfehlung des Rektorats zu unterstützen. Auch der StuRa hatte sich im letzten Plenum deutlich gegen den neuen Vertrag geäußert. Das Rektorat wird nun gemeinsam mit der Landesrektor*in Konferenz (LRK) sowie mit der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) sich geschlossen an das Wissenschaftsministerium (SMWK) zu wenden damit der Vertrag mit VG Wort neu ausgehandelt wird. Ebenso haben sich die viel andere Hochschulen bundesweit dazu entschlossen den neuen Vertragsbedingungen nicht zu zustimmen.
Die Ablehnung der Uni Leipzig beruht nicht auf die etwaigen reinen Mehrkosten von ca. 15.000 Euro, welche an die VG WORT abgeführt werden müssten. Sondern die noch nicht genau bezifferbaren Mehrkosten für das Personal welche die Texte filtern müsste um entsprechende Lizenzstellen an die VG WORT zu melden. Also mal wieder eine bürokratische Meisterlesitung, die zur Zeit von keiner Uni zu stemmen scheint

Beauftragung für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen
Leider kann Frau Dr. Marion Michel ihr Amt auf Grund ihres Renteneintriits nicht fortführen. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei ihr bedanken, für die geleistet Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit Studierenden.

Damit diese für Studierende wichtige Stelle nicht unbesetzt bleibt wurde auf Vorschlag von Prorektor Hofsäss und Rektorin Schücking Frau Ammer-Wies (seit 2013 Psychologin des Zentrums für Lehrer*inbildung sowie im Zentralen Studienberatungsbüro der Uni) als neue Beauftragte gewählt.

Wir freuen uns, dass sich Frau Ammer-Wies dieser Herausforderung stellt und sie auch ihre Kompetenzen im Bereich der psychosozialen Beratung gut einsetzen kannn.

Anfragen Drittmittel und Antrag zur Wissenschaftsfreiheit in der Türkei
Carl hatte einen Antrag zur Thematik Wissenschaftsfreiheit in der Türkei verfasst, siehe Mails welche er über die Verteiler sandte, dieser wurde in stark abgeänderter Form letztendlich angenommen. Es fand eine lange Debatte darum statt inwiefern sich der Senat mit dieser Thematik allgemeinpolitisch auseinandersetzen muss. Schlussendlich gingen jedoch mit, dass der Topos der Wissenschaftsfreiheit definitiv ein Senatsthema darstellt und sich der Senat alleinig dazu äußern kann und soll. Die beschlossene Fassung des Antrages, wird euch in den kommenden Tagen zugestellt werden.

Ebenso hat Felix eine Anfrage über eine detaillierte Darstellung der Drittmittelgeber*innen gestellt, die bisherige Auflistung im Jahresbericht der Hochschule ist recht grob. Leider wird diese Anfrage aufgrund von Datenschutzbedenken im Nicht Öffentlichen Teil beantwortet, daher kann an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen werden. Es gab jedoch kritische Nachfragen, wieso sich die Studierenden für dieses Thema interessieren.

Rektoratsbericht
In aller Kürze:

  • 24.11. - Donnerstagsdiskurs zum Thema “Wie International muss Hochschule sein?” Mehr Infos auch in der Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/210611712698902/
  • Große Freude über den Wiederaufbau der Pharmazie, diese wird ein Modellstudiengang und der Medizin mittelfristig angegliedert.
  • Ebenso Freude über die Fokussierung der juristischen Ausbildung in Leipzig, hier wurde seitens der Studierenden darauf verwiesen, dass dringend ein Aufwuchs der Bibliotheksmittel notwendig ist
  • die Theologie bekommt einen Neubau; Ebenso bekommt die Medizin mehrere Millionen Euro für Baumaßnahmen
  • die Zielvereinbarungen sind nun in finaler Form wieder beim Rektorat, diese sollen am 13.12. im Senat Behandlung finden und am 19.12. unterzeichnet werden

Wie immer, wenn ihr Rückfragen habt oder Themen, die euch am Herzen liegen, könnt ihr euch an uns wenden via senat@stura.uni-leipzig.de

Lieben Gruß
Carl, Felix, Tobias, Theresa und Johanna

 
21.11.2016 - 19:50

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