Pressemitteilung // Länderfinanzausgleich 2020

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Pressemitteilung // Länderfinanzausgleich 2020

"Länderfinanzausgleich 2020: Die Mittel müssen dem Lehrbetrieb zugute kommen!"

Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) kommentiert den neuen Beschluss zum Länderfinanzausgleich.

Ab 2020 wird Sachsen über den neu verhandelten Länderfinanzausgleich 770 Millionen Euro Mehreinnahmen aufweisen können. Durch den drohenden Wegfall des Solidarpaktes gab es auch unter Studierenden die Befürchtung, dass die Zeit der Sparpolitik der ehemaligen schwarz-gelben Landesregierung zurückkehren würde. “Es gab berechtigte Befürchtungen, dass ein gestrichener Solidarpakt auch an die Hochschulen durchgereicht wird und wieder einmal am wichtigsten Gut gespart wird - Bildung!”, sagte Sebastian Adam, Referent für Lehre und Studium des StuRa an der Universität Leipzig.

“Das Geld ist nicht nur in der Lehramtsausbildung bitter nötig, wo der Betreuungsschlüssel momentan sehr schlecht für eine ausreichende Ausbildung ist. Sondern auch im Fachbereich der Pharmazie würden frische Mittel Wunder wirken”, so Christoph Genzel, Referent für Lehramt des StuRa. “Das Geld wird aber auch für die Instandhaltung- und setzung der Lehrgebäude sowie für den Erhalt bisher gebeutelter Studiengänge benötigt. “Es bleibt abzuwarten, wie die Mittel dann verteilt werden, aber jegliche herbei diskutierten Sparzwänge erscheinen mit diesem Ergebnis höchst absurd ”, ergänzt Adam abschließend.

Bei Rückfragen stehen Ihnen gerne Sebastian Adam, Referent für Lehre und Studium sowie Christoph Genzel Referent für Lehramt des StuRa, unter 0341/ 97 37 850 zur Verfügung.

19.10.2016
Ulrike Fuerstenau