Pressemitteilung: Pharmazie am Standort Leipzig bleibt erhalten - Jahrelanger Studentischer Protest zeigt Erfolg

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Pressemitteilung: Pharmazie am Standort Leipzig bleibt erhalten - Jahrelanger Studentischer Protest zeigt Erfolg

Pressemitteilung
Pharmazie am Standort Leipzig bleibt erhalten - Jahrelanger Studentischer Protest zeigt Erfolg

Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) sowie der Fachschaftsrat Biowissenschaften und Pharmazie (FSR BioPharm) zeigen sich äußerst erfreut über die Einigung der Koalitionsfraktionen zum Doppelhaushalt 2017/18.
“Der jahrelange Protest gegen die Schließung der Pharmazie hat sich gelohnt!”, so Lasse Emcken, Referent für Hochschulpolitik des StuRa. 
“Wir werden nicht nur einen Modellstudiengang mit bundesweiten Auswirkungen bekommen. Die Hochschulleitung hat nun auch die notwendigen Freiheiten, aber auch die Verpflichtung, die Fehler der vergangenen Jahre rückgängig zu machen, um die Pharmazie unter einem neuen Dach zukunftssicher neu aufzubauen”, so Carl Vogel, Mitglied des FSR BioPharm.

Den heute präsentierten Zahlen nach wird die de facto im Jahr 2011 vollzogene Schließung rückgängig gemacht. Ebenso werden auch mehr Mittel in die Hand genommen, um die Pharmazie grundständig neu aufzubauen. “Wir sind ehrlich gesagt überwältigt - das wird heute Abend eine fantastische FSR-Sitzung”, freut sich Vogel.

Der FSR BioPharm wird gemeinsam mit den Referent_innen des StuRa den Vorgang weiterhin kritisch begleiten. “Die Ausgestaltung des neuen Modellstudienganges, den Wiederaufbau pharmazeutischer Kompetenzen an der Universität Leipzig sowie die Auswirkungen der Kooperation mit und innerhalb der Medizinischen Fakultät werden wir bis ins Detail verfolgen. Das Rektorat hat nun eine für sächsische Verhältnisse einmalige Chance zur aktiven hochschulpolitischen Gestaltung. Diese muss genutzt werden: Eine weitere Chance wird es nicht geben!” so Felix Ramberg, ebenfalls Referent für Hochschulpolitik des StuRa, abschließend.

Bei Rückfragen stehen Ihnen Lasse Emcken und Felix Ramberg, Referenten für Hochschulpolitik des StuRa, sowie Carl Vogel, Vertreter des FSR BioPharm, 
gerne zur Verfügung: hopo@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

Hintergrund: 
Seit dem Jahr 2011 war die Pharmazie in einem Schwebezustand, welcher sowohl die Lehre als auch Forschung stark belastete. Die Zukunft der traditionsreichen Leipziger Pharmazie war gefährdet.

03.11.2016
Felix Ramberg