StuRa der Uni Leipzig solidarisiert sich mit Besetzer_innen des Rektorats und fordert sofortige Rücknahme aller Kürzungen

Dokument

StuRa der Uni Leipzig solidarisiert sich mit Besetzer_innen des Rektorats und fordert sofortige Rücknahme aller Kürzungen

StuRa der Uni Leipzig solidarisiert sich mit Besetzer_innen des Rektorats und fordert sofortige Rücknahme aller Kürzungen

Leipzig, 14. Juli 2014. Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) zeigt sich solidarisch mit der Gruppe von Student_innen, die seit heute Morgen das Rektorat besetzt. Die Gründe dafür sind in einer Stellungnahme des StuRa genannt:

„Die von der Gruppe gestellten Forderungen an das Rektorat bestimmen zu großen Teilen unsere tägliche Arbeit als legitimierte Vertreter_innen der Verfassten Studierendenschaft an der Universität. Insbesondere die Forderung nach höher gewichteter studentischer Mitbestimmung unterstützen wir. Der Angriff auf die Legitimität der Student_innenRäte durch die Landesregierung mit der Möglichkeit aus der verfassten Studierendenschaft auszutreten, wird auch vom StuRa aufs Schärfste verurteilt.

Wenn der  am 31. August zu wählende sächsische Landtag nicht die  von uns häufig verurteilten Stellenstreichungen revidiert und sich um eine ausfinanzierte Hochschullandschaft sorgt, wird eine Strukturdebatte an der Universität in Zukunft unbedingt notwendig werden. An dieser müssen dann alle Beteiligten gleichberechtigt teilhaben können.

Auch wenn wir das Rektorat nicht gänzlich als richtigen Adressaten des Protests sehen, sondern vielmehr das Ministerium für Finanzen und die Staatskanzlei, hoffen wir auf  Kooperation der Rektorin Prof. Dr. med. Beate Schücking mit den Besetzer_innen.

Als Vertreter_innen der gesamten Verfassten Studierendenschaft sehen wir allerdings die derzeitige Fokussierung der Besetzer_innen kritisch. Unser Ziel ist der Erhalt aller Institute an der Universität, denn neben der Theaterwissenschaft stehen beispielsweise auch die Institute für Mineralogie, Slawistik und Wirtschaftspädagogik vor der Schließung. Außerdem ist in den Naturwissenschaften mit weiteren Kürzungen zu rechnen. Zur Erfüllung der Forderungen sind der Sächsische Landtag und die Landesregierung in der Pflicht.“

Bei Rückfragen stehen Ihnen Kai Zaschel und Henrik Hofmann, Referenten für Hochschulpolitik des StuRa, mit Freude zur Verfügung: hopo@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

Christiane Hahnsch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Student_innenRat der Universität Leipzig

14.07.2014
Miriam Pflug
  • Besetzung
  • rektorat
  • Rücknahme Kürzungen