Referat für Gleichstellung & Lebensweisenpolitik

Was tun wir?

 

Das Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik (RGL) setzt sich aktiv für die Gleichberechtigung verschiedenster Geschlechter und Lebensweisen an der Universität und in Leipzig ein.

Gleichstellung - bedeutet Chancengleichheit, gleich Rechte und gleichberechtigte Teilhabe aller am (universitären) Leben - unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität, aber auch von 'Behinderung'. Denn: 'behindert' ist man nicht, man wird es...

Lebensweisenpolitik - bedeutet Engagement im Bewusstsein, dass Begriffe von Identität, Sexualität, Herkunft und Körper uns prägen und Einfluss auf sozialen Rollen haben. Diese Rollen können allerdings sehr einschränkend wirken und sind oft Ursprung für (strukturelle und individuelle) Diskriminierungen. Lebensweisenpolitik bedeutet Sensibilisierung für diese Problemfelder und Engagement gegen Diskriminierung.

Die geschlechterparitätische Besetzung der beiden Referent_innenstellen trägt der Überzeugung Rechnung, dass Gleichberechtigung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, an welcher alle Geschlechter ebenso mitarbeiten wie deren Grenzen in Frage stellen müssen. Deshalb wünschen wir uns ausdrückliche eine (Geschlechter-)vielfalt.

und was magst du? Definiere dich selbst denn deine Definitionsmacht zählt!

Deine Referent_innen

Kerstin Schmitt

gekürzt
rgl

Daria Majewski

Als trans* Frau besetze ich aufgrund meiner männlichen Sozialisation die männliche markierte Stelle des RGL. Komisch? Vielleicht. Aber Geschlechtervielfalt muss Teil emanzipatorischer Praxis sein. Wir können nicht weiter ignorieren, dass es viele Menschen gibt, die sich nicht in die beiden Pole Mann und Frau einordnen lassen (können_wollen). Gleichzeitig dürfen wir nicht unterschlagen, dass es in unserer jetzigen Gesellschaft noch immer gravierende Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Sozialisation gibt (dabei fällt trans* Menschen eine schwierige_uneindeutige Rolle zu. Hier ein ganz guter Artikel dazu: http://roygbiv.jezebel.com/trans-women-male-privilege-socialisation-and-feminis-472949124), aus der sich gravierende Diskriminierungsmechanismen ergeben. Eine paritätische Besetzung des RGL ist somit absolut notwendig. Wie man mit dieser Spannung umgehen kann und dies nicht abgegrenzt von anderen Diskriminierungsformen betrachten muss, ist ein wichtiger Teil meiner Auseinandersetzungen um Gleichstellung und Lebensweisen.

M.A. Westslawistik
REF RGL

Kontakt

Kerstin Schmitt, Daria Majewski
  • Montag 15:00 - 17:00
  • Dienstag 11:00 - 13:00

Aktuelle News und Veranstaltungshinweise des RGL's

 

Was geht ab? News und Infos HIER!

Kerstin Schmitt

Was geht ab?   

RGL - was passiert da?

 

We're born naked, the rest ist drag!

privat

We're born naked, the rest ist drag!

Du fühlst dich...weiblich beeinträchtigt lesbisch bisexuell schwul queer intersexuell asexuell transidentiär?!! menschlich!

=Die Aufzählung meint keine Gleichmacherei der individuellen Bedürfnisse, sondern soll nur die Bandbreite politischen Engagements dieses Referates deutlich machen.

 

 

 

 

 

Aktion: der Preis ist heiß* oder auch nicht!

 

Sexismus nervt.

Kerstin Schmitt

Sexismus nervt.   

Barrieren brechen - für Barrierefreiheit!

Wir wollen gemeinsam Barrieren brechen, finden, auflösen, erklimmen und uns gegenseitig dabei unterstüzten. Du hast Fragen? Oder brauchst eine Assistenz? Du interessierst dich für barrierearme Orga einer Veranstaltung? ...und und und...Mehr HIER!

Kooperationspartner_innen des RGL's

Hier findet hier die Kooperationspartner_innen des RGL's. Wir freuen uns sehr über die atkive Vernetzung und gegenseitige Untersützung. Daher schaut auch mal was die "Anderen" machen!

 

 

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Kerstin Schmitt

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