Referat für Gleichstellung & Lebensweisenpolitik

Was tun wir?

 

Das Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik (RGL) setzt sich aktiv für die Gleichberechtigung verschiedenster Geschlechter und Lebensweisen an der Universität und in Leipzig ein.

Gleichstellung - bedeutet Chancengleichheit, gleich Rechte und gleichberechtigte Teilhabe aller am (universitären) Leben - unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität, aber auch von 'Behinderung'. Denn: 'behindert' ist man nicht, man wird es...

Lebensweisenpolitik - bedeutet Engagement im Bewusstsein, dass Begriffe von Identität, Sexualität, Herkunft und Körper uns prägen und Einfluss auf sozialen Rollen haben. Diese Rollen können allerdings sehr einschränkend wirken und sind oft Ursprung für (strukturelle und individuelle) Diskriminierungen. Lebensweisenpolitik bedeutet Sensibilisierung für diese Problemfelder und Engagement gegen Diskriminierung.

Die geschlechterparitätische Besetzung der beiden Referent_innenstellen trägt der Überzeugung Rechnung, dass Gleichberechtigung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, an welcher alle Geschlechter ebenso mitarbeiten wie deren Grenzen in Frage stellen müssen. Deshalb wünschen wir uns ausdrückliche eine (Geschlechter-)vielfalt.

 

Deine Referent_innen

Kerstin Schmitt

M.A. Theaterwissenschaft
Referent_in für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik

Daria Majewski

Als Transgender besetze ich aufgrund meiner männlichen Sozialisation die männliche markierte Stelle des RGL, auch wenn ich mich nicht in dem Zweigeschlechtersystem verortet sehe, bzw. wenn dann im weiblichen Spektrum. Kritische Auseinandersetzung mit dem Zweigeschlechtersystem muss Teil emanzipatorischer Praxis sein. Wir können nicht weiter ignorieren, dass es viele Menschen gibt, die sich nicht in die beiden Pole Mann und Frau einordnen lassen (können_wollen). Gleichzeitig dürfen wir nicht unterschlagen, dass es in unserer jetzigen Gesellschaft noch immer gravierende Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Sozialisation gibt (dabei fällt trans* Menschen eine schwierige_uneindeutige_kontroverse Rolle zu), aus der sich gravierende Diskriminierungsmechanismen ergeben. Eine paritätische Besetzung des RGL ist somit absolut notwendig. Wie man mit dieser Spannung umgehen kann und dies nicht abgegrenzt von anderen Diskriminierungsformen betrachten muss, ist ein wichtiger Teil meiner Auseinandersetzungen um Gleichstellung und Lebensweisen.

M.A. Westslawistik
REF RGL

Kontakt

Kerstin Schmitt, Daria Majewski
  • Montag 15:00 - 17:00
  • Dienstag 11:00 - 13:00

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Kerstin Schmitt

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We're born naked, the rest ist drag!

privat

We're born naked, the rest ist drag!

Du fühlst dich...weiblich beeinträchtigt lesbisch bisexuell schwul queer intersexuell asexuell transidentiär?!! menschlich!

=Die Aufzählung meint keine Gleichmacherei der individuellen Bedürfnisse, sondern soll nur die Bandbreite politischen Engagements dieses Referates deutlich machen.

 

 

 

 

 

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Kerstin Schmitt

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