Kleine Fächer erhalten!

Kleine Fächer erhalten!

Student_innenRat der Universität Leipzig fordert sofortiges Versprechen für Erhalt der Kleinen Fächer // Student_innenRat der Universität Leipzig nimmt SPD Sachsen in Verantwortung für Kleine Fächer // Student_innenRat der Universität Leipzig sieht Erhalt der Kleinen Fächer als wichtigstes Ziel der Hochschulentwicklungsplanung

 

Anlässlich des am 13.4.2015 erschienen Medienbericht „Kehrtwende an der Uni Leipzig – Theater, Archäologie und Pharmazie sollen bleiben“ erklärt der Student_innenRat der Universität folgendes:

 

Der Student_innenRat der Universität Leipzig fordert vom Rektorat eine sofortige Zusicherung für den langfristigen Erhalt der Institute für Theaterwissenschaft, klassische Archäologie und Pharmazie. „ Für die Angehörigen der Institute sind die geheimen Planungen des Rektorates unerträglich  „Das derzeitig stattfindende Planen hinter verschlossenen Rektoratstüren ist unerträglich für alle, die in Verbindung zu den Instituten stehen. Die Studentinnen und Studenten, welche sich ausdauernd und intensiv für den Erhalt der Institute eingesetzt haben, wollen endlich Antworten über die Zukunft ihrer wissenschaftlichen Heimat. Die Rahmenbedingungen seitens der Landesregierungen erlauben es dem Rektorat, dieses Versprechen zu geben!“, so Henrik Hofmann, Referent für Hochschulpolitik beim Student_innenRat.

„Das jetzt begonnene Fortschieben der Verantwortung an die Fakultäten, da sie die Studiengänge anbieten, zeugt von wenig Gefühl für die Situation der Mitglieder der Universität, die persönlich durch die Kürzungen betroffen sind.“

 

Nach viel Unterstützung für die Proteste gegen die Kürzungen im letzten Jahr, sind die Erwartungen an die SPD besonders hoch.

Der Student_innenRat der Universität Leipzig nimmt deshalb auch die sächsische SPD in zusätzliche Verantwortung. „Das Wahlprogramm der SPD hat Hoffnung für die betroffenen Institute gemacht, ebenso der Koalitionsvertrag mit der CDU. Nun wird am Hochschulentwicklungsplan gearbeitet und alle Politikerinnen und Politiker sollen sich nochmals erinnert fühlen, welche Erwartungen vielfach geweckt/ wurden. Das gilt im Besonderen auch für die Wissenschaftsministerin Dr. Stange!“, so Hofmann.

 

Im Hinblick auf den anstehenden Prozess für die Erstellung des Hochschulentwicklungsplans sind die kleinen Fächer an allen Hochschulen besonders wichtig. „Der Hochschulentwicklungsplan muss langfristige Perspektiven für Hochschulen bieten. Nicht selten werden Kleine Fächer als kostenintensiver dargestellt, steigern die Attraktivität der Hochschulen jedoch ungemein. Unsere Universität Leipzig muss dabei mit ihrem Titel als Volluniversität besonders bedacht werden, sowohl von Rektorat als auch durch das Wissenschaftsministerium.“, drängt Hofmann weiter.

Die Pressemitteilung gibt es auch hier.

 
16.04.2015 - 11:35

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