StuRa der Universität Leipzig ruft zur Fahrrraddemo auf

StuRa der Universität Leipzig ruft zur Fahrrraddemo auf

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Student_innenRat der Universität Leipzig ruft zur Fahrraddemo am 4. Juni 2015 auf // Forderung nach inneruniversitärem Diskurs zur zukünftigen Struktur der Universität Leipzig

 

Leipzig, 22. Mai 2015. Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) ruft am Donnerstag, den 4. Juni 2015, von 16:00 bis 18:00 Uhr zur Fahrraddemo "Kürzer geht's nicht! Jetzt erst recht, wertes Rektorat!" mit Startpunkt am Augustusplatz auf. Knapp ein Jahr nach der Reaktivierung der Proteste gegen die Kürzungen, bekräftigt der StuRa seine Forderungen erneut. Konkret handelt es sich hierbei die Anhebung der Grundfinanzierung für die sächsischen Hochschulen und die Rücknahme der im Jahr 2010 durch den Sächsischen Landtag beschlossenen Stellenkürzungen. Klar bleibt: Nur mit Dauerstellen an den Hochschulen kann gute Lehre und Forschung sicher gestellt werden. Zudem bekräftigt der StuRa seine Forderung nach studentischer Partizipation und Mitbestimmung bei den laufenden Debatten zur Hochschulentwicklungsplanung.

Dazu Henrik Hofmann, Referent für Hochschulpolitik des StuRa:

Die Zeichen vor der Landtagswahl, mit 8.500 Menschen auf den Leipziger Straßen, waren eindeutig. Dennoch wird noch immer an dem Plan festgehalten, auch in den Jahren 2015/16 weitere Stellen an den sächsischen Hochschulen abzubauen. So wird die Universität Leipzig mindestens 44 Stellen abbauen müssen. Wir bleiben dabei: Die Kürzungen müssen vollständig zurück genommen werden. Der Freistaat muss in Forschung und Lehre investieren. Eine prekäre Finanzierung unserer Universität führt zur Schmälerung des Fächerangebotes, prekärer Beschäftigung sowie einem Qualitätsverlust in Lehre und Forschung. Mit Blick auf die Perspektive ab 2017 bis zum Jahr 2025 ist es mehr als grotesk, dass innerhalb der Universität Leipzig kein Diskurs zur künftigen Struktur eingesetzt hat. Es ist ungenügend, eine Rektoratskommission einzuberufen, die ausschließlich mit Dekan_innen redet. Die fehlende Kommunikation sowie nicht transparente Entscheidungsfindungen verunsichern sowohl Studierende wie auch Lehrende. Rektorin Schücking ist vor fünf Jahren mit dem Versprechen an Kommunikation und Transparenz angetreten, lässt diese aber gänzlich missen.“

 
22.05.2015 - 11:42

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