Pressemitteilung 11/17 // Forderungen nach gesicherter Lehre und einem planbaren Studium - Student_innenRat der Universität Leipzig unterstützt den Offenen Brief des FSR ALuTi

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Pressemitteilung 11/17 // Forderungen nach gesicherter Lehre und einem planbaren Studium - Student_innenRat der Universität Leipzig unterstützt den Offenen Brief des FSR ALuTi

Forderungen nach gesicherter Lehre und einem planbaren Studium - Student_innenRat der Universität Leipzig unterstützt den Offenen Brief des FSR ALuTi

Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) unterstützt die Forderungen des Fachschaftsrats des Instituts für angewandte Linguistik und Translatologie (FSR ALuTi) nach einer abgesicherten und qualitativ hochwertigen Lehre und der Planbarkeit des Studiums. Der Offene Brief ist am 18.06.2017 auf der Website des FSR ALuTi veröffentlich worden und unter folgendem Link einsehbar: https://stura.uni-leipzig.de/fsr-aluti/offener-brief-2017.

In ihm kritisieren die Studierenden die prekäre Kommunikationsstruktur an ihrem Institut und wünschen sich eine Verbesserung des Informationsflusses. "Studierende sind von Änderungen der Seminarpläne, dem Wegfall von Dozierenden oder dem Ausfall von Vorlesungen direkt und am schnellsten betroffen. Um sich darauf vorzubereiten und wenn nötig seinen Studienverlaufsplan ändern zu können, ist es wichtig, diesbezügliche Informationen frühzeitig zu erhalten", so Matthias Albers, Referent für Hochschulpolitik des StuRa.

Nach § 33 Abs. 1 S.1 SächsHSFG haben alle Studierende das Recht, ihr Studium in Regelstudienzeit abzuschließen. Eine transparente Informationspolitik seitens der Universität ist hierfür eine wichtige Grundlage. Veränderungen im Studienverlaufsplan und unterbesetzte Lehrstühle führen aber immer wieder dazu, dass dies nicht problemlos möglich ist. Abhilfe kann nur geschaffen werden, wenn die Universität kritische Situationen offen an ihre Studierenden kommuniziert.

Lasse Emcken, Referent für Lehre und Studium des StuRa, dazu: „Wir fordern eine transparente Universität, in der wir nicht erst durch die Medien erfahren müssen, was mit unseren Studiengängen passiert, so wie jüngst im Masterstudiengang für Journalistik geschehen“. Für diesen wurde ohne Rücksprache mit dem Institut oder den Studierenden ein Aufnahmestopp für das Wintersemester 2017/18 verhängt, um Probleme, die sich bereits seit längerer Zeit abzeichneten, zu beheben.

Bei Rückfragen stehen Ihnen Matthias Albers und Paul Georgi, Referent_innen für Hochschulpolitik des StuRa, gerne zur Verfügung: hopo@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

27.06.2017
Maxi Bergner
  • Hochschulpolitik