Aktuelle News und Veranstaltungshinweise des RGL

 

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StuRa UL

Referat für Gleichsteelung und Lebensweisenpolitik des Student_innenRats der Uni Leipzig   

Das Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpoltik präsentiert HIER aktuelle News, Informationen und Veranstaltungen in und um Leipzig herum!

 

IDAHIT* 2015

Demonstration zum IDAHIT*

Internationaler tag gegen homo, trans und interfeindlichkeit

i.zschieck

 

IDAHIT*

2015

 

Zum dritten Mal lassen wir uns blicken und demonstrieren anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit in Leipzig. Auch in diesem Jahr – am  Sonntag, den 17. Mai – wir es einen Protestzug durch die Leipziger Straßen geben.

Zentral hierbei bleibt die im letzten Jahr etablierte notwendige Erweiterung des Namens IDAHOT* zu IDAHIT*. Hinter der Abkürzung IDAHOT steht der „International Day Against Homophobia and Transphobia (zu Deutsch: „Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie“). Wir haben uns dazu entschlossen, die Erweiterung um Interfeindlichkeit vorzunehmen und sprechen deshalb vom „IDAHIT*“. Wir wollen auch die Anliegen von intergeschlechtlichen Menschen in den Fokus holen.

Veranstaltung: Schönheitsideal, Fatshaming, Lookism und anderer Irrsinn...

 

 

Einladung zum Vortrag Veranstaltung: Schönheitsideal, Fatshaming, Lookism und anderer Irrsinn...

Kerstin Schmitt

Veranstaltung: Schönheitsideal, Fatshaming, Lookism und anderer Irrsinn...

 

Input und anschließende Diskussion mit Anna

Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle Wunschbilder im Kopf- von uns, von unserem_r perfekten Traumpartner_in und von Menschen, mit denen wir im Alltag zu schaffen haben. Das ist normal- wer mit Medien in Berührung kommt und mit Menschen zu tun hat, bekommt dieses Schönheitsideal mit der Sozialisation eingeimpft. Menschen, die sich Partner_innen außerhalb dieses Ideal wünschen, werden oft schräg angesehen. Wieso wünscht man sich einen unperfekten Menschen an der Seite? Noch fragwürdiger: wieso gibt es Menschen, die fett sind?

Ort: Uni Leipzig, Hörsaal 11.
Veranstalterin: linXXnet e. V., Referat für Gleichstellung und Lebensweisen des StuRa der Uni Leipzig
Eintritt: frei

Vortrag: Gib uns ein Recht auf Leben!

 

JUL 18 CSD Leipzig // Vortrag: Gib auch uns ein Recht auf Leben!

Kerstin Schmitt

 
CSD Leipzig // Vortrag: Gib auch uns ein Recht auf Leben!

Vortrag: Gib uns ein Recht auf Leben!

Kritische Lesung und Diskussion mit Korinna Linkerhand und Sabrina Zachanassian

Quell der Einsamkeit, ein Klassiker lesbischer Literatur, wurde sofort nach der Veröffentlichung 1928 gemäß dem britischen „Obszönitätsparagraphen“ verboten: Zu eindringlich hatte Margaret Radclyffe Hall die Nöte und Sehnsüchte ihrer Protagonistin Stephen Gordon geschildert, die aufgrund ihrer „invertierten“ Art zu lieben zu einem Leben in Einsamkeit verurteilt ist. Dennoch wurde Stephen Gordon – eine Butch, wie sie im Buche steht – rasch zu einem Vorbild lesbischer Lebensform. Radclyffe Halls Plädoyer für Toleranz fußt auf der zeitgenössischen sexualwissenschaftlichen Annahme, wonach Lesben und Schwule eine Laune der Natur seien, ein drittes Ge-schlecht, dem gesellschaftliche Anerkennung nicht länger verwehrt werden dürfe. Die Lesung bietet einen Eindruck, welche Vorstellungen von lesbischer Liebe und Sexualität in Quell der Einsamkeit vermittelt werden, und geht der Frage nach, wie viel politischer Spreng-stoff heute noch in diesem Roman und seinen Forderungen steckt – vor allem aber möchte sie einige Passagen dieses nach wie vor sehr lesenswerten literarischen Werks zu Gehör bringen.

Ort: Hörsaal 10, Uni Leipzig
Veranstalterin: linXXnet e. V., Referat für Gleichstellung und Lebensweisen des StuRa der Uni Leipzig
Eintritt: frei

CSD Leipzig // Versteckspieler und Aufklärer – Lesung und Diskussionsrunde von und mit Marcus Urban zum Thema „Vielfaltskiller u

 

CSD Leipzig // Versteckspieler und Aufklärer – Lesung und Diskussionsrunde von und mit Marcus Urban zum Thema „Vielfaltskiller u

Kerstin Schmitt

CSD Leipzig // Versteckspieler und Aufklärer – Lesung und Diskussionsrunde von und mit Marcus Urban zum Thema „Vielfaltskiller u

Am Freitag, den 18. Juli liest der ehemalige Rot Weiß Erfurt-Fußballer und gebürtige Weimarer Marcus Urban aus seiner Biografie „Versteckspieler“. Er hat sich in einem Interview 2007 öffentlich als schwul geoutet und zählt damit weltweit zu einer Handvoll Fußballern mit professionellem Hintergrund, die das bisher wagten. Seine Gegner*innen waren oft auch die Leipziger Fußballclubs, sodass er auf Spieler wie Frank Rost und andere spätere Bundesligstars traf. Im Anschluss gibt es eine Diskussionsrunde unter Publikumsbeteiligung mit interessanten Gästen aus der Leipziger Sportwelt.

Ort: Universität Leipzig, Felix-Klein-Hörsaal
Veranstalter_in: Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik, Universität Leipzig
Eintritt: frei

IDAHIT* in Leipzig

Demo zum internationalen tag gegen homo, trans* und interfeindlichkeit am 17.5 ab 15uhr. kommt es gibt ein supportsystem.

Am 17. Mai 2014 ist es wieder soweit! Wir demonstrieren anlässlich des Idahit* 2014 in Leipzig!

Demonstration zum IDAHIT*1 2014

 

Nach der erfolgreichen Demonstration im letzten Jahr zum Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Interphobie in Leipzig, wird es auch dieses Jahr – am  Samstag, den 17. Mai – einen Protestzug durch die Leipziger Straßen geben.

Zentral hierbei bleibt die im letzten Jahr etablierte notwendige Erweiterung des Namens IDAHOT* zu IDAHIT*. Hinter der Abkürzung IDAHOT steht der „International Day Against Homophobia and Transphobia (zu Deutsch: „Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie“). Wir haben uns dazu entschlossen, die Erweiterung um Interphobie vorzunehmen und sprechen deshalb vom „IDAHIT*“. Wir wollen auch die Anliegen von intergeschlechtlichen Menschen in den Fokus holen.

Warum der 17. Mai?
 

Anlass dieser Demonstration ist der 17.05.1990. An diesem Tag hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Krankheitskatalog zu streichen. Bis dahin galt Homosexualität als psychische Störung, die therapiebedürftig war. Anders sieht das z.B. mit Transsexualität und Intersexualität/Intergeschlechtlichkeit aus. Transsexualität wird nach wie vor in der ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen unter „Störungen der Geschlechtsidentität“(F.64.0) geführt. Unter Transsexualität bzw. Transidentität werden Menschen umschrieben, deren empfundenes Geschlecht nicht dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entspricht. Als weiblich wahrgenommene Menschen empfinden sich als Männer und umgekehrt. Auch Intergeschlechtlichkeit, also das Aufweisen körperlicher Merkmale beider Geschlechter bzw. eine uneindeutige Geschlechtlichkeit, wird heute noch pathologisiert und von der Medizin als „Sexualdifferenzierungsstörung“ bezeichnet und meist ohne medizinische Notwendigkeit „behandelt“.

„Mann und Frau“ – natürlich gegeben oder gemacht?
 

Nahezu sämtliche Gesellschaftsformen auf der Welt weisen Strukturen auf, die als „heteronormativ“ gekennzeichnet werden können. Heteronormativität, also das unhinterfragte Hinnehmen eines für natürlich gehaltenen Systems bestehend aus Mann und Frau, die sich gegenseitig und ausschließlich begehren, führt zu weitreichenden Ausschlüssen für all jene, die nicht in dieses System passen: Homosexualität und Bisexualität als eine andere Form des Begehrens werden ebenso marginalisiert, d.h als Abweichung von der Norm gewertet und sanktioniert, wie Transsexuelle/Transgender und Intersexuelle als andere Formen von Geschlechtlichkeit.

Das Problem
Auch wenn sich in den letzten Jahrzehnten das gesellschaftliche Klima gegenüber intergeschlechtlichen Menschen, Transgender* und lesbisch-, schwul und bisexuell lebenden Personen, verbessert hat, bleibt die Annahme, lsbti*2-Menschen seien in der Mitte der Gesellschaft angekommen, eine Illusion. „Schwul“ oder „Trans*“ zu sein, ist immer noch ein Makel und deshalb gelten diese Worte auch immer noch als Schimpfwörter. Zwar sind ein schwuler regierender Bürgermeister von Berlin oder ein ehemaliger schwuler Außenminister durchaus zu begrüßen, die Lebenswelt vieler lsbti*-Menschen ist dennoch von Diskriminierung geprägt und sie sind verbaler, psychischer, struktureller und nicht selten körperlicher Gewalt ausgesetzt. Das bleibt nicht folgenlos. Junge lsbti*-Menschen stehen unter enormem Druck, der scheinbaren „Normalität“ unserer Gesellschaft zu entsprechen. Wagen sie dennoch ein Coming Out, kann dieses oft sehr konfliktbeladen sein, nicht nur in der Schule, sondern auch im Elternhaus, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz. Beschimpfungen, das Abwenden vermeintlicher Freund*innen oder sogar tätige Übergriffe sind keine Seltenheit. Massiver Leistungsabfall, ein Schul- oder Arbeitswechsel, aber auch psychische Erkrankungen, wie beispielsweise posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen oder Verhaltensauffälligkeiten können Folgen von Diskriminierungen sein. Volle gesellschaftliche Anerkennung erschöpft sich daher auch nicht in der Gleichstellung der sog. Homo-Ehe und im Einräumen von Adoptionrechten. Es geht um einen viel grundlegenderen, gesellschaftlichen Wandel.
Beachtlich ist auch die Tatsache, dass das Suizidrisiko bei lsbti*-Jugendlichen nach wie vor vier bis sieben Mal höher als bei heterosexuellen Jugendlichen ist (bestätigt durch die deutsche Bundesregierung in Bundestagsdrucksache 16/4818).
Die Pathologisierung von Intergeschlechtlichkeit und damit einhergehend der Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit hat zur Folge, dass Kinder mit uneindeutigen Genitalien in der Regel kurze Zeit nach der Geburt geschlechtsangleichenden Operationen (z.B. Kastration, Klitorisverkleinerung, Anlegen einer Neovagina) unterzogen werden, die in vielen Fällen mit Komplikationen verbunden sind und oft lebenslange Hormontherapien nach sich ziehen. Von vielen Betroffenen wird dies im Nachhinein als äußerst traumatisierend beschrieben.

 

Dass es Potential zur Veränderung gibt, zeigt z.B. die im Januar 2013 eingeführte Gesetzesänderung, dass neugeborene Kinder, welche nicht einem weiblichen oder männlichen Geschlecht klar zugeordnet werden können, ohne Angabe von Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden müssen. (Vgl. § 22 (3) PstG)

Müssen? Ja, müssen. Diese Option ist nicht verhandelbar sondern verweist (wiedereinmal) auf die Fremdbestimmung der Betroffenen.

Trans*-Menschen hingegen werden die von ihnen gewünschten Hormonbehandlungen und Operationen – insbesondere im Jugendalter – vorenthalten bzw. nur über einen langen juristischen und psychopathologischen Weg ermöglicht. Dies steht im krassen Widerspruch zu Operationen, die an intergeschlechtlichen Menschen scheinbar selbstverständlich und in der Regel ohne deren Zustimmung vorgenommen werden.
Uns ist bewusst, dass lsbti*-Menschen von weiteren gesellschaftlichen Machtverhältnissen unterschiedlich betroffen sind. „Da alle Unterdrückungsformen in unserer Gesellschaft miteinander verbunden sind, weil sie durch ähnliche institutionelle und soziale Strukturen aufrecht erhalten werden, kann nicht ein System beseitigt werden, während alle anderen intakt bleiben.“ (hooks 1984: 37) Die von uns kritisierten Zustände müssen daher mit anderen Diskriminierungsformen wie z.B. Sexismus, Rassismus, Klassismus, Lookismus und Feindlichkeit gegen Menschen mit Beinträchtigungen verbunden gedacht werden. Diese gilt es also ebenso aufzuzeigen und abzubauen.

Was wir wollen

Wir fordern, dass sich jeder Mensch, homo-bi-trans-inter-lesbisch-schwul-hetero, frei und sicher in Leipzig und anderswo bewegen kann. Niemand sollte körperliche, seelische, verbale und/oder strukturelle Gewalt zu befürchten haben!

Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung von intergeschlechtlichen Menschen, Trans*-Menschen und lesbisch, schwul und bisexuell lebenden Personen!

Wir fordern dementsprechend Gleichwertigkeit und volle gesellschaftliche Anerkennung geschlechtlicher und sexueller Identitäten und Körperlichkeiten wie Intergeschlechtlichkeit, Transidentität, Homo- und Bisexualität! Pathologisierung von Trans* und Inter* sowie Operationen ohne die Einwilligung der Betroffenen an intergeschlechtlichen Menschen müssen aufhören!
 

Wir fordern die bildlich gesprochene Sichtbarmachung und Anerkennung für Menschen, die sich nicht in die vorherrschende Geschlechterrollen einordnen wollen bzw. können.

Wir fordern ein gesetzliches Verbot medizinischer Eingriffe sowie den sofortigen Stopp der gängigen medizinischen Praxis an Intersexen.

Menschen ohne Subjekt-/Personenstatus (auf Grund ihrer Geschlechtlichkeit) können kein Unrecht einklagen! Alle Menschen sind als Personen anzuerkennen, das heißt als Bürger*innen gleichen Rechts! Dies beinhaltet in erster Linie das Recht auf Unversehrtheit.

Wir fordern, dass die hier benannten Probleme als gesamtgesellschaftliche Probleme begriffen werden! Das bedeutet, dass es sich bei ausgrenzendem und diskriminierendem Verhalten nicht um Probleme Einzelner oder gesellschaftlicher Teilgruppen handelt, sondern um etwas, das in allen Milieus zu finden ist und das sich als Struktur durch die Gesellschaft zieht!

Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie können außerdem nicht losgelöst von anderen Ungleichheiten betrachtet und schon gar nicht verändert werden! Wir kritisieren ebenso weitere gesellschaftliche Machtverhältnisse wie sie sich z.B. in Sexismus, Rassismus, Klassismus3, Lookismus4 und Feindlichkeit gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen ausdrücken! Eine Emanzipation einer Gruppe kann und darf nicht auf Kosten anderer erfolgen!

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung des RosaLinde Leipzig e.V. und dem StudentI_innenRat der Universität Leipzig (Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik).

 

 

1      Das * bezeichnet Personen, für die das gelebte Geschlecht keine zwingende Folge des bei Geburt zugewiesenen Geschlechts ist und ihre Geschlechtsidentität jenseits der Ordnung Frau-Mann leben.

2      lsbti* steht  für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intersexuelle Menschen. Der Sammelbegriff steht für diejenigen Menschen, die den gesellschaftlich geprägten Normen von Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung nicht entsprechen bzw. denen ein Geschlecht zugewiesen wurde.

 

3           Klassismus bezeichnet Vorurteile oder Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder der sozialen Position.

4              Lookismus bezeichnet die Stereotypisierung bzw. Diskriminierung auf Grund des Aussehens

 

Demo zum internationalen tag gegen homo, trans* und interfeindlichkeit am 17.5 ab 15uhr. kommt es gibt ein supportsystem.

Ivonne Zschieck

IDAHIT*

Women in Science - Empowerment NOW!

Herzliche Einladung zu der Vortragsreihe Women in Science - Empowerment NOW!

 

Women in Science - Empowerment NOW!

Kerstin Schmitt

Women in Science - Empowerment NOW!   

 

Kooperationsveranstaltung der Frauenkultur und des Referats für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Stura der Uni Leipzig. Weitere Info's hier: http://www.frauenkultur-leipzig.de/Programm/Programm.html

Empowerment_Baustelle

Empowerment-Baustelle in der Meuterei von 28.3.2014 bis 6.4.2014 // offen für LFT*I

 

Empowerment-Baustelle am 28.3bis 6.4.2014 in der Meuterei

Kerstin Schmitt

Empowerment-Baustelle   

spannendes Rahmenprogramm HIER:
http://empowermentbaustelle.blogsport.de/programm/