Pressemitteilung 05/17 // Forderung nach freier Wissenschaft Luft machen – StuRa unterstützt March of Science

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Pressemitteilung 05/17 // Forderung nach freier Wissenschaft Luft machen – StuRa unterstützt March of Science

Forderung nach freier Wissenschaft Luft machen – StuRa unterstützt March of Science

Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) beteiligt sich am Aufruf zum „March of Science“ am 22. April. An über 20 Standorten in Deutschland, darunter auch in Leipzig und Dresden, werden heute Kundgebungen stattfinden. Unter dem Motto „Science, no Silence“ kann der „March of Science“ als ein Zeichen für eine Wissenschaft gesehen werden, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. Weltweit wird es fast 500 verschiedene Veranstaltungen geben.

Das Referat für Hochschulpolitik des StuRa unterstützt die Idee der deutschlandweiten Kundgebungen des „March of Science“. „Meinungsfreiheit, rationale Fakten und freie Forschungen werden in einer Zeit, in der zunehmend mehr Menschen ‚alternativen Fakten‘ und gefühlten Wahrheiten vertrauen, immer wichtiger und sind für ein harmonisches Miteinander essentiell“, so Matthias Albers, Referent für Hochschulpolitik.

Der fehlerhafte Umgang mit wissenschaftlichen Fakten ist ein Problem, von dem verschiedenste politische und gesellschaftliche Akteure auch hierzulande betroffen sind. „Es nützt beim Stichwort postfaktische Politik allerdings nichts, mit dem Finger ausschließlich auf die bekannten Extrembeispiele im Ausland zu verweisen. Auch in Deutschland begegnen uns im öffentlichen Diskurs immer wieder Beschönigungen und Verzerrungen wissenschaftlicher Erkenntnisse.“, so Paul Georgi, Referent für Hochschulpolitik des StuRa.

„Der ‚March of Science‘ ist nicht bloß eine singuläre Aktion, sondern sollte vielmehr als Anstoß für eine gesamtgesellschaftliche Debatte dienen, in der wir sachlich darüber diskutieren, welche Ziele und welche Aufgaben die Wissenschafts- und Hochschullandschaft im 21. Jahrhundert hat und haben kann. Es ist erfreulich, dass dafür alle Statusgruppen auf die Straße gehen wollen.“, so Georgi abschließend.

Bei Rückfragen stehen Ihnen Matthias Albers und Paul Georgi, Referenten für Hochschulpolitik des StuRa, gerne zur Verfügung: hopo@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

22.04.2017
Maxi Bergner
  • Hochschulpolitik
  • Aufruf