Pressemitteilung // Studierendenschaft beschließt Forderungskatalog zur Gesetzesnovelle

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Pressemitteilung // Studierendenschaft beschließt Forderungskatalog zur Gesetzesnovelle

 

Studierendenschaft beschließt Forderungskatalog zur Gesetzesnovelle

Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) hat auf seiner gestrigen Sitzung einen umfangreichen Forderungskatalog zur kommenden Novelle des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes beschlossen. „Wir fordern nichts anderes als eine Demokratisierung der Hochschule“, so Felix Ramberg, Referent für Hochschulpolitik des StuRa.

 

Neben der Abschaffung der Austrittsoption aus der Verfassten Studierendenschaft spricht sich der StuRa auch für eine Stärkung des Senates, eine Anhebung der Regelstudienzeit sowie die Abschaffung vorhandener Studiengebühren für EU-Ausländer_innen aus. „Zusammen mit der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften wird sich die Studierendenschaft nun an die hochschulpolitischen Akteur_innen im Landtag wenden, um diese und weitere zentrale Forderungen im Rahmen der kommenden Novelle umzusetzen“.

 

Weiter beinhaltet der Forderungskatalog eine Transparenzklausel um militärische Forschung an der Hochschule offen zu legen, selbiges gilt für Drittmitteleinnahmen. „Die Universität Leipzig ist eine enorme gesellschaftliche Akteurin, mit ihrem Haushalt agiert sie nicht nur im regionalen Raum, sondern wirbt auch internationale Mittel ein. Die Studierendenschaft als größte Mitgliedergruppe hat ein hohes Interesse daran zu erfahren, wer ihre Lehrveranstaltung sponsort“, so Ramberg abschließend.


Bei Rückfragen steht Ihnen Felix Ramberg, Referent für Hochschulpolitik des StuRa, gerne zur Verfügung: hopo@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

13.07.2016
Ulrike Fuerstenau