Pressemitteilung zum Entwurf des DDH 17/18

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Pressemitteilung zum Entwurf des DDH 17/18

“Unterfinanzierung der Uni ist in Sicht”

Der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) äußert sich zum Entwurf des Doppelhaushaltsplanes des Freistaates Sachsen für die Jahre 2017 und 2018.
 

“Von einer Ausfinanzierung scheint die Universität Leipzig noch weit entfernt zu sein“, so Felix Ramberg, Referent für Hochschulpolitik des StuRa.
Im kommenden Doppelhaushalt des Freistaates sollen in den Jahren 2017/2018 jeweils rund 670 Mio. Euro an die 14 staatlichen Hochschulen verteilt werden. “Die geplanten Mittel sind in dieser Summe nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Durch die Kürzungen der letzten Jahre fehlen beispielsweise den Hochschulbibliotheken weiterhin Mittel für Neuanschaffungen und Lizenzen”. Ebenfalls verhindern die Mittel nicht den hohen Anteil an prekären Beschäftigungsverhältnissen an Hochschulen. “Zur Sicherstellung einer hohen Lehrqualität an der Universität Leipzig braucht es einen erheblichen Mittelaufwuchs um auch den Anschaffungsstau bei Geräten und Materialien für eine gute Lehre zu beenden.”

Ebenfalls sieht der StuRa die durch den Freistaat zur Verfügung gestellten Mittel zur Exzellenzinitiative kritisch. Über das 2004 ins Leben gerufene Programm wird heute von den Ministerpräsident_innen der Länder eine Neuauflage abgestimmt. “Sofern Hamburg als Bundesland der Vereinbarung zur Exzellenzinitiative nicht zustimmt ist diese verfehlte Initiative ohnehin passé. Daher fordern wir, dass die Mittel bereits jetzt den Hochschulen zur Verfügung gestellt werden”, so Ramberg abschließend.


Bei Rückfragen steht Ihnen Felix Ramberg Referent für Hochschulpolitik des StuRa, gerne zur Verfügung: hopo@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

16.06.2016
Ulrike Fuerstenau