Studentisches Positionspapier zur Akkreditierung

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Studentisches Positionspapier zur Akkreditierung

"Neugestaltung des Akkreditierungswesens muss sich daran orientieren, die Qualität von Studiengängen zu verbessern"

Anfang August fand in Kiel die Konferenz zur Evaluierung der Akkreditierung statt, an der Vertreter diverser Studierendenschaften und Pooltragender Organisationen teilnahmen, so auch Sebastian Adam als Referent für Lehre und Studium als Vertreter des Student_innenRates der Universität Leipzig. Ziel war es, dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 18.03.2016 folgend, inhaltliche Verbesserungsvorschläge aus studentischer Perspektive in die Diskussion um den Stand der Akkreditierung einzubringen.

Kernziele des formulierten Papiers1 sind unter anderem erhöhte Transparenz, studentische Partizipation, sowie zentrale Schulungen für alle Beteiligten. „Jedwede Neustrukturierung des Akkreditierungswesens muss sich in erster Linie daran orientieren, zur Verbesserung der Studierbarkeit von Studiengängen und deren stetiger Steigerung der Qualität beizutragen. Das ist auf der Konferenz nochmal im Besonderen aufgefallen und muss von allen Beteiligten beachtet werden“, sagte Adam.

Neben der Tatsache, dass Handlungsbedarf bei der Ausformulierung des Akkreditierungsprozesses vorliegen, ist aber auch die Anzahl der akkreditierten Studiengänge ein Problem. „Momentan sind laut Zahlen der Hochschulrektor_innenKonferenz nur ca. 25 Prozent der Studiengänge in Sachsen akkreditiert. Das liegt weit unter dem bundesweiten Schnitt von ca. 55 Prozent. Hier muss dringend aufgeholt werden, denn sonst verfehlt man das Kernziel der Akkreditierung – einen flächendeckenden und hochschulübergreifenden Aufbau von Qualitätssicherungssystemen“, so Adam.
 

1Das Positionspapier finden Sie im Anhang oder unter folgendem Link: http://www.kss-sachsen.de/uploads/media/PM_10-16_Positionspapier_PVT37_K...

Bei Rückfragen steht Ihnen Sebastian Adam, Referent für Lehre und Studium des StuRa, gerne zur Verfügung: LuSt@stura.uni-leipzig.de bzw. 0341/ 97 37 850.

19.08.2016
Ulrike Fuerstenau