Biologie

Welche Voraussetzungen sollte man für ein Bachelor-Studium mitbringen?

Ihr benötigt für die Zulassung eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. gleichwertige Zeugnisse. Vorkenntnisse in Biologie, Chemie, Mathe und Physik sind von Vorteil, jedoch keines Wegs erforderlich. Ihr werdet im 1. Semester an diese 4 Fachbereiche herangeführt. Also keine Panik. Haltet euch bei guter Gesundheit, denn das Biologiestudium besteht zu 95% aus wöchentlichen Pflichtpraktika, die zu 80% Anwesenheit erfordern, um zu den Prüfungen zugelassen zu werden. Ihr solltet außerdem organisiert sein und Hingabe und tiefes Interesse an der Biologie haben, sonst wird das Studium sowie der Job als Biologe später zur Qual.

Weiterhin gilt, dass das Biologiestudium an der Uni Leipzig sehr organisch angehaucht ist. Soll heißen, ihr werdet mit Tierpräparation und Tierversuchen in Kontakt kommen. Sicherlich gibt es hier und da Ersatzleistungen für diese (von einigen Studierenden als strittig eingestufte) Methoden, allerdings gehört es einfach zur Ausbildung in Leipzig dazu. Also stellt euch darauf ein.

Grafischer Auszug aus dem Studium

Bio-Praktikumsbilder

(Studentische) Modulbeschreibung B.Sc.

(Studentische) Modulbeschreibung M.Sc.

Modul/Prüfungsabmeldung

Wenn ihr euch von einer Prüfung im Bachelorstudium abmelden wollt, findet ihr die Bestimmungen >>HIER<< in der Prüfungsordnung.

Dabei besagt der §5 Absatz 2:
(2) Die Anmeldung zum Modul ist gleichzeitig die Anmeldung zur Modulprüfung.
Die Abmeldung vom Modul und die damit verbundene Abmeldung von der Modulprüfung
können bis spätestens zwei Wochen vor Beginn des Prüfungszeitraumes durch eine
schriftliche Mitteilung an das zuständige Prüfungsamt erfolgen. Ein Rücktritt von Prüfungen
erfordert eine schriftliche Begründung und bedarf der Schriftform und der schriftlichen
Genehmigung durch den Prüfungsausschuss. 

Unser Prüfungsmanagement findet ihr >>Hier<<
Frau Löhrmann bzw. Herr Lindenberg werden euren Antrag dann entgegennehmen.

(Stand: Juni 2017)

 

Was erwartet euch im Bachelor-Studiengang?

Die ersten 4 Semester bestehen aus dem eigentlichen Grundstudium. In dieser Zeit habt ihr wenig Wahlmöglichkeiten, da der Stundenplan sehr vollgepackt ist. Interessant sind die Praktika, in denen ihr den Umgang mit Mikroskop, Skalpell, Färbetechniken, Arbeitsmethoden, etc. lernt. Reines Handwerk halt. Dabei müsst ihr oft vor den Praktika euer theoretisches Wissen prüfen lassen. Im Nachgang werden häufig Protokolle gefordert, die das Ziel haben, euch an das wissenschaftliche Schreiben heranzuführen. Was letztlich eurer Bachelorarbeit im 5. oder 6. Semester (das könnt ihr euch aussuchen) zu gute kommt.

Was erwartet euch im Master-Studiengang?

Im Master wird der Schwerpunkt auf die Forschung und Methodik gelegt. Neben wenigen Pflichtmodulen habt ihr ein breit gefächertes Angebot an Schwerpunkten (von Neurobiologie über Zellbiologie zu Pflanzenmetabolismen um nur einige zu nennen). Diese Schwerpunkte sind dann jedoch mit relativ statischen Modulen verbunden, wo für euch nur noch relativ wenig Auswahlmöglichkeit besteht. Die Bachelorausbildung wird euch hier zu Gute kommen, was sich in den diversen Literaturseminaren sicherlich zeigen wird. Da Biologie nicht gleich Biologie ist, spielt die Spezialisierung für euren zukünftigen Karriereweg eine wichtige Rolle. Im kleineren Studierenden-Rahmen werdet ihr aber auch viel besser mit Dozierenden in Kontakt kommen und auch die Möglichkeit haben Lehre und Praktikas am Umweltforschungszentrum, dem German Centre for Integrative Biodiversity Research und auch dem Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum durchzuführen. Fakt ist: Wer Karriere in den Biowissenschaften machen will, muss mit Herzblut und Hingabe dabei sein

Laborpraktikum (3.FS MSc)

Im 3. FS des Masterstudiengangs erwartet euch das Laborpraktikum. Da es hierbei häufig zum Informationsengpass kommt, eine kleine Info:

Grundsätzlich muss das Laborpraktikum bei Hochschullehrern der Fakultät (in der Regel am jeweiligen Institut) absolviert werden. Das Laborpraktikum soll auf die Masterarbeit vorbereiten. Daher ist es sinnvoll, das Praktikum in der AG zu absolvieren, in der man die Arbeit schreiben möchte, da hier AG-spezifische Arbeitsmethoden und Kenntnisse vermittelt werden. Es ist aber nicht zwingend so - man kann Laborpraktikum und Masterarbeit auch in unterschiedlichen AGs absolvieren. Dafür kommuniziert man am besten rechtzeitig mit der jeweiligen AG, ob dort noch Plätze frei sind, die Einschreibung erfolgt wie bei allen anderen Modulen auch über Tool.

Die Anforderungen/Standards ergeben sich aus der Modulbeschreibung (Im Link am Beispiel vom Schwerpunkt Biotechnologie, Seite 38/44), darüber hinaus steht es jeder AG frei, das Praktikum individuell zu gestalten.

Um das Laborpraktikum absolvieren zu können, bedarf es einer Vorleistung von 60CP (Sprich 2 Semestern mit je 3 erfolgreich absolvierten Modulen)! Diese Restriktion könnt ihr allerdings mit einen begründeten Antrag an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses umgehen und so euer Laborpraktikum bspw. schon im 2. FS MSc absolvieren. Bedenkt allerdings die Konsequenzen, die damit einhergehen.

Nachdem ihr euch darum gekümmert habt, bei welcher Arbeitsgruppe (egal ob innerhalb der Uni oder außerhalb [bspw. im UfZ oder MPI]) ihr das Praktikum absolvieren wollt und einen geeigneten Hochschullehrer habt, meldet der Prüfer dem Studienbüro am Ende des Praktikums eure Note und alles ist gerizt. 

(Stand: 04.10.2017)

Wissenschaftliches Arbeiten (3.FS MSc)

Da häufig unzureichend über dieses Modul informiert wird, wollen wir dies für euch übernehmen.

- Der Inhalt -
Ringvorlesung
Seminar (Diskussionen nach der Vorlesung und Teilnahme an nicht-internen AG-Seminaren)
Praktikum (Teilnahme an einer Einführung in der Nutzung der UB)
Prüfungsleistung (Anfertigung eines Posters, wahrscheinlich über eure Bachelorarbeit)

- Einschreibungsmodalitäten - 
Das Modul kann auch bei einer AG außerhalb der Universität belegt werden
Die Einschreibung erfolgt standardgemäß über Tool (Auch wenn ihr das Modul extern absolvieren wollt)