Stellungnahme zu Thomas Maul

Stellungnahme

Stellungnahme zu Thomas Maul

70 Jahre Israel - zum weltweiten Antisemitismus und dem Objekt seiner Begierde. Der FSR Philosophie spricht sich für die Veranstaltung, distanziert sich jedoch von dem Referenten Thomas Maul.

Der FSR Philosophie hat die Veranstaltungsreihe 70 Jahre Israel - zum weltweiten Antisemitismus und dem Objekt seiner Begierde gefördert. Der FSR Philsophie spricht sich ausdrücklich für das Anliegen dieser Veranstaltungsreihe aus. Im Zuge des Post von Thomas Maul, distanziert sich der FSR Philosophie jedoch von dem betreffenden Vortrag im Conne Island. Deshalb legen wir fest, dass unsere zugesagte Förderung nicht für diesen Teil der Veranstaltungsreihe verwendet werden darf. Dies geschieht im Einklang mit unserer Ordnung.

Wir schließen uns der Stellungnahme des StuRa der Uni Leipzig an:

"Grundsätzlich unterstützen wir das Anliegen, sich intensiv mit den Inhalten der AfD auseinanderzusetzen und daraus eine fundierte Kritik abzuleiten, statt der bloßen Konstruktion vereinfachter Feindbilder Vorschub zu leisten. Besagter Partei eine materialistische Ideologiekritik zu bescheinigen und sie als die Stimme der Restvernunft zu betiteln, setzt allerdings eine Auseinandersetzung der AfD mit politischen Themen voraus, die so nicht stattfindet und die wir unkommentiert für gefährlich halten.

Nichtsdestotrotz befinden wir das inhaltliche Anliegen der Veranstaltungsreihe für wichtig und unterstützenswert. Die Aufklärungsarbeit über (israelbezogenen) Antisemitismus und Antizionismus halten wir weiterhin für unterstützenswert. Daher werden wir uns nicht als Mitveranstalter zurückziehen. Neben Thomas Maul wurden zahlreiche andere Referent_innen eingeladen, deren Vorträge wir für Sehens- bzw. Hörenswert halten. Einem solch plumpen und peinlichen Versuch der Polemisierung in nicht zu verteidigendem Maße, möchten wir so wenig Einfluss wie möglich schenken und stellen klar, dass wir anderer Meinung sind. Außerdem legen wir fest, dass unsere finanzielle Förderung nicht zur Unterstützung der Veranstaltung am 28.05.2018 - Zur Kritik des Islamischen Antisemitismus und seiner Bagatellisierung von Thomas Maul - verwendet werden darf."