StuRa ist bestürzt über den Anschlag in Halle am 09.10.

StuRa ist bestürzt über den Anschlag in Halle am 09.10.

Vor allem wollen wir den Angehörigen der Opfer unser tief empfundenes Beileid aussprechen.
Wir möchten Ihnen versichern, dass Sie in diesen dunklen Stunden nicht alleine sind und unsere Gedanken bei Ihnen sind. Wir hoffen, dass Sie den seelischen Beistand finden, den Sie benötigen.

Aber auch den jüdischen Gemeinschaften Deutschlands, vor allem der in Halle, möchten wir unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Dass sie gerade am Jom Kippur, dem Versöhnungstag, einen so niederträchtigen Angriff ausgesetzt waren, bedauern wir zutiefst. Es beschämt uns, dass so etwas in Deutschland heutzutage geschehen kann.

Auch sind wir der Ansicht, dass die immer brutaler und hetzerischer werdende Sprache in der Öffentlichkeit dazu beigetragen hat, Hass und menschenverachtenden Einstellungen einen Nährboden zu bieten. Ein Nährboden, der solche schrecklichen Taten ermöglicht und befördert.
Wir fordern alle Parteien, Medien und Menschen dazu auf, sich nicht mittels dieser hasserfüllten Sprache zu profilieren, um politischen Gewinn daraus zu schlagen.

Wir hoffen, dass es weder solchen Taten noch solcher Sprache gelingt, einen Keil in die Gesellschaft zu treiben.
Wir sollten uns nicht von Terror verängstigen und spalten lassen.
Denn diese, unsere Gesellschaft, sollte der gesamten Bevölkerung und Angehörigen jeglicher Religion, Sprache, Geschlecht, Hautfarbe und Herkunft ein sicheres und friedliches Zuhause bieten.

Betroffen und bestürzt,

der Student_innenRat der Universität Leipzig

Die Pressemitteilung als PDF findet ihr hier.

 
11.10.2019 - 12:39

weitere Artikel