RGL - was passiert da?


 

We're born naked, the rest ist drag!

privat

We're born naked, the rest ist drag!  

Du fühlst dich...weiblich beeinträchtigt lesbisch bisexuell schwul queer intersexuell asexuell transidentiär… ?!! menschlich!

=Die Aufzählung meint keine Gleichmacherei der individuellen Bedürfnisse, sondern soll nur die Bandbreite politischen Engagements dieses Referates deutlich machen.

 

 

Das Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik (RGL) gibt es seit 2002. Als Vorläuferin kümmerte sich das Frauen- und Lesbenreferat des StuRa über viele Jahre hinweg um einschlägige Belange.

Das Referat befasst sich natürlich immer noch mit der Gleichstellung von Frauen und Männern an der Universität Leipzig, die längst noch nicht hergestellt ist. Das RGL versucht außerdem, auf sexistische Normalzustände hinzuweisen und ihnen entgegenzuwirken.

 

In der aktuellen Besetzung setzt es sich allerdings nicht mehr nur für die Belange von Frauen und Lesben ein, sondern strebt die Schaffung eines kritischen Bewusstseins gegenüber der Kategorie Geschlecht an. Zunehmend verstärkt sehen wir den entscheidenden Schwerpunkt unserer Arbeit im Aufbrechen von Rollenbildern, Körpervorstellungen und Sexualmoralismen sowie dem Hinterfragen der Kategorie Geschlecht.

 

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Engagement gegen die Benachteiligung und Behinderung von Menschen mit Beeinträchtigungen, deren Entfaltungsmöglichkeiten immer noch durch Barrieren im (Uni-)Raum und in den Köpfen beschnitten werden. Unser Anliegen ist, behindernde Rahmenbedingungen infrage zu stellen und eine gesellschaftliche Teilhabe im Sinne der Inklusion allen zu ermöglichen. Dies bedeutet auch, unsere Vorstellungen von Normalität und Körper kritisch zu hinterfragen. Sowie un- und sichtbare Barrieren aufzuzeigen und diesen Unterdrückungsfaktoren den Kampf anzusagen.